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Gesunde Lebensmittel und regenerative Energien

Beim Projekt „Grüne Energie Region Heide“ handelt es sich um ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, welches in Heide erstmalig in Schleswig-Holstein gestartet wurde. Gefördert wird es durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Das Pilotprojekt will die Erzeugung gesunder Lebensmittel – im Idealfall auf Bio-Basis – und die Produktion von regenerativer Nahwärme und Strom unterstützen. Ein Prämienmodell soll darüber hinaus dafür sorgen, dass dem Endverbraucher der Kauf der so hergestellten Lebensmittel sowie der Bezug von Nahwärme und Strom schmackhaft gemacht wird. Es sollen regionale Wirtschaftskreisläufe für erneuerbare Energien, gesunde Lebensmittel und nachhaltige Infrastrukturen in unserer Region gefördert werden – kompakt, endverbraucherfreundlich, nachhaltig und überzeugend.

Gemeinsam mit Partnern ist das Projekt Ende Februar 2014 gestartet worden. Der Zeitplan sieht vor, einzelne Bausteine bis in das dritte Quartal 2015 hinein umzusetzen. Auf dieser Grundlage soll bis Anfang 2016 ein konkreter Maßnahmenkatalog entwickelt werden.

 

(mit Klick auf das Logo gelangen Sie zur Website der nationalen Stadt-
entwicklungspolitik)

Förderkennzeichen: 31NSP13019
Projektlaufzeit: 18.11.2013 - 30.09.2016

Die einzelnen Bausteine:

· Machbarkeitskonzept für die Zusammenarbeit der Stadtwerke Heide mit den Umlandgemeinden.
Ziel soll es sein, die Kunden mit regionalen Produkten aus den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität versorgen.

· Potential- und Marktanalyse, um das Angebot an Bio-Lebensmitteln, an Bio-Nahwärme und von Bürgerbeteiligungen auszuweiten
Dieser Punkt beinhaltet eine enge Verzahnung verschiedener Ansätze: „Lebensmittel gegen Mithilfe“, „Mehrgenerationenwohnen auf dem Hof“, Ausbau der Nahwärmeversorgung und vieles mehr.

· Machbarkeitskonzept für die Etablierung eines Prämienmodells
Hier sollen regionale Dienstleister und Anbieter angesprochen werden, die sich die Beteiligung an einem Prämienmodell vorstellen können. Dieses soll Endverbrauchern Anreize bieten, sich für ökologisch wertvolle Produkte oder Dienstleistungen zu entscheiden.

· Regionalkonferenz
Mit Einbindung aller Akteure sowie der Einwohner sollen Ziele definiert, Ergebnisse zusammengefasst und Maßnahmen analysiert werden.

· Erstellung eines Aktionsplans zur Umsetzung der Maßnahmen
Die Verknüpfung der beschriebenen Einzelmaßnahmen einschließlich ihrer Analysen münden in einen Aktionsplan zur konkreten Umsetzung.

GERH Projektübersicht klein

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