ACHTUNG: Warnung vor Phishing-Mails

Aktuell versenden Unbekannte Phishing-Mails im Namen der Investitionsbank Schleswig-Holstein, die im Anhang eine Bescheinigung über den Erhalt von Zuwendungen aus der Corona-Soforthilfe zur Vorlage beim Finanzamt enthalten. Auf diese Weise versuchen vermutlich die Betrüger, schädliche Software auf den Computern, Smartphones und anderen Endgeräten der Empfänger zu installieren.

Die Phishing Mails werden aktuell von der Domain „(at)ib-sh.de.com“ versandt, die nicht der IB.SH gehört.

Es werden offenbar gezielt Unternehmen mit (ehemaligem) Sitz in Schleswig-Holstein angeschrieben, unabhängig davon, ob sie einen Corona-Soforthilfezuschuss beantragt haben oder nicht.

  • Wenn Sie solche E-Mails erhalten, löschen Sie diese bitte umgehend. Öffnen Sie keinesfalls die Anhänge dieser E-Mail, klicken Sie nicht auf enthaltene Links klicken und nutzen Sie nicht die dort angegebene E-Mailadresse! 

Die IB-SH verwendet für ihre Kommunikation Domain "[at]ib-sh.de". Von dort im Rahmen der Soforthilfe-Zuschussprogramme versendete E-Mails, die z. B. über den Bearbeitungsstand des Antrags informieren, verweisen immer auf Server der IB.SH (https://foerderprogramme.ib-sh.de).

Die der IB-SH vorliegenden Phishing Mails haben den folgenden personalisierten Text:

"Betreff: Corona Zuschuss - Bestätigung und Belehrung

Sehr geehrter Max Mustermann,

die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) hat Ihnen im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein und der Bundesrepublik Deutschland, Corona Soforthilfen in Form eines Zuschusses zur Überwindung der existenzbedrohlichen Lage und eines Liquiditätsengpasses im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 ausgezahlt. Mit diesem Schreiben möchten wir Ihnen folgendes übermitteln:

Eine Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt

Unabhängig von Kontrollmitteilungen an die Finanzämter von Amts wegen sind Sie verpflichtet, Ihrem Finanzamt die Soforthilfe als zu versteuerndes Einkommen anzugeben. Hierzu dient die anliegende Bescheinigung "Bescheinigung_Finanzamt".

Eine Rechtsbelehrung über ihre Pflichten, die Sie bei der Antragsstellung eingegangen sind:

Sollten Sie im Nachgang feststellen, dass einige Angaben nicht zutreffend waren, sind Sie gehalten, den Zuschuss bzw. auch Anteile des Zuschusses an die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) teilweise oder komplett zurückzuüberweisen. Sie werden hiermit nochmals belehrt, dass entscheidungserhebliche Falschangaben im Rahmen Ihres Antrags auf den Corona-Zuschuss mehrere Straftatbestände erfüllen, die mit Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren geahndet werden können.
Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Fortführung Ihrer unternehmerischen Tätigkeit und verbinden dies mit den besten Wünschen für Ihre persönliche Gesundheit.
Bitte senden Sie die Antwort, sowie die ausgefüllte Bescheinigung an: corona-zuschussib-sh.decom
Mit freundlichen Grüßen
Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)
[Anhang Rechtsbelehrung_Zuschussempfaenger.pdf]
[Anhang Bescheinigung_Finanzamt.pdf]"
 

Finanzielle Hilfen

Erster Schritt: Ziel ist, die Liquidität des Unternehmens zu sichern. 

Verschaffen Sie sich einen Überblick über laufenden Kosten, offene Forderungen und Rücklagen, prüfen Sie akribisch, welche eigenen Kosten Sie senken können:

  • Welche geplanten Ausgaben können nach hinten verschoben werden?
  • Lassen sich Lieferanten ggf. auf Teilzahlungen ein?
  • Kann die Miete – natürlich nach Absprache mit dem Vermieter – nur teilweise gezahlt oder ggf. ausgesetzt werden?
  • Kommen die steuerlichen Hilfen wie z. B. die Stundung von Steuerzahlungen, Anpassungen von Vorauszahlungen sowie Aussetzen von Vollstreckungsmaßnahmen in Betracht?
  • Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Hausbank, um Tilgungen zu stunden oder neue Kredite unter Einbindung der aktuellen Hilfsprogramme abzuschließen
  • Ist Kurzarbeit eine Alternative?
     

Zweiter Schritt: Möglichkeiten finanzieller Unterstützung prüfen.

Nachstehend eine Übersicht der aktuellen Hilfsprogramme des Staates, des Landes, der Banken und Krankenkassen. Die Maßnahmen setzen alles daran, Firmen und Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie durch die Krise kommen und Arbeitsplätze geschützt werden.

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Wenn Unternehmen oder freiwillig gesetzlich krankenversicherte Selbstständige durch den Einzug der Sozialversicherungsabgaben oder aufgrund ungünstiger wirtschaftlicher Verhältnisse in eine finanzielle Notlage geraten, kann die Stundung der Sozialversicherungsbeiträge bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden. Vorrang vor der Stundung soll allerdings die Nutzung anderer Hilfsmaßnahmen wie Kurzarbeitergeld und Fördermittel haben.
Die Beiträge können vorerst noch für die Monate April und Mai 2020 gestundet werden. Achtung, für den Monat März ist die Frist bereits abgelaufen!

PDF: Musterantrag zur Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Beantragung von Kurzarbeit

Gibt es aufgrund der Corona-Krise in dem Unternehmen nicht mehr genug Arbeit zu tun, kann Kurzarbeit beantragt werden. Bislang ging das nur, wenn ein Drittel der Mitarbeiter nichts mehr zu tun hatte. Nun reichen bereits 10 % für den staatlichen Zuschuss. Der Vorteil: Die Mitarbeiter können gehalten und Lohnkosten eingespart werden. Denn für den Verdienstausfall bei reduzierter Arbeitskraft springt der Staat ein. Für die Arbeitszeit werden die Mitarbeiter vom Staat mit 60 % des pauschalierten Nettolohns entschädigt – 67 %, wenn er ein oder mehrere Kinder hat. Die Arbeitszeit kann bis auf null Stunden heruntergefahren werden.

Wenn Sie Kurzarbeitergeld (KUG) beantragen möchten, können Sie dies im Online-Portal der Bundesagentur für Arbeit tun. Loggen Sie sich im Bereich eServices über einen von der zuständigen Agentur für Arbeit betreuten Account an – dafür können Sie auch Ihre JOBBÖRSE-Zugangsdaten (Benutzername und Kennwort) verwenden.

Sollten Sie keinen Onlinezugang haben oder Fragen zum Anzeige- und Antragsverfahren haben, können Sie sich telefonisch an die Arbeitgeber-Hotline 0800 4 5555 20 (gebührenfrei) wenden. Angesichts des erheblichen Anrufaufkommens können Sie auch eine E-Mail an die Bundesagentur für Arbeit Heide senden: Heide.arbeitgeberarbeitsagenturde. Die Beantragung muss jeweils bis zum 30. des laufenden Monats erfolgen!

PDF: Informationen zum Kurzarbeitergeld vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur für Arbeit

Link: Weitergehende Informationen der Bundesagentur für Arbeit

 

Soforthilfe für Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler und Vermieter mit 10-50 Beschäftigten

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Selbständige, Angehörige der freien Berufe und Unternehmen (einschließlich Unternehmen der landwirtschaftlichen Urproduktion) mit mehr als 10 und bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente), die

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Hauptberuf freiberuflich oder als Selbstständige tätig sind,
  • ihre Tätigkeit von einer Betriebsstätte in Schleswig-Holstein oder einem Sitz der Geschäftsführung in Schleswig-Holstein aus ausführen,
  • bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und
  • ihre Waren und/oder Dienstleistungen bereits vor dem 01.04.2020 am Markt angeboten haben.
  • Sowie (NEU) gewerbliche  und  private  Vermieter von  Ferienwohnungen und -häusern  und  vergleichbaren  Angeboten,  welche  zu touristischen Zwecken beherbergen. ACHTUNG: Bei privaten Vermietern muss mehr als die Hälfte der Einnahmen (ohne Abzug von Werbungskosten und Betriebsausgaben) aus der Vermietung von Ferienwohnungen und -häusern für touristische Zwecke erzielt werden (Haupterwerb). Dabei werden die Einnahmen aus Vermietung mit den übrigen Einnahmen (z. B. Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit oder Kapitalvermögen) ins Verhältnis gesetzt. Maßgeblich ist hier das Kalenderjahr 2019 oder – bei Neueröffnungen in 2019/2020 – die plausibilisierten Planeinnahmen für 2019/2020. Private Vermieter benötigen keinen Gewerbeschein! Näheres dazu: https://www.ib-sh.de/aktuelles/presse/pressemitteilung/land-oeffnet-zuschuss-programm-und-mittelstands-fonds-auch-fuer-privatvermieter/

Von der Förderung ausgenommen sind:

  • Öffentliche Unternehmen
  • Unternehmen, die vor dem 31.12.2019 in Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung waren

Was wird gefördert?

  • Liquidität, um zukünftige Betriebsausgaben wie z. B. Mieten, Kredite für Betriebsräume und Leasingraten für die nächsten 3 Monate (bei Miet- bzw. Pachtnachlass von mindestens 20 % für die nächsten 5 Monate) zu decken.

Wie wird gefördert?

  • Die Soforthilfe wird als nicht rückzahlbarer einmaliger Zuschuss in Höhe von bis zu 30.000 Euro zur Überwindung einer existenzbedrohenden Wirtschaftslage gewährt, die durch den von der Weltgesundheitsorganisation am 11.03.2020 als Pandemie eingestuften Ausbruch von COVID-19 entstanden ist.
  • Die konkrete Höhe einer Einmalzahlung orientiert sich an einem glaubhaft versicherten Liquiditätsengpass für drei (bzw. bei Miet- bzw. Pachtnachlass von mindestens 20 % für fünf) aufeinander folgende Monate.
  • Die Soforthilfe wird auf Basis der Betriebsausgaben des Antragsberechtigten, u. a. gewerbliche Mieten, Pachten und Leasingaufwendungen berechnet.

Welche sind Ihre Vorteile?

  • Zuschuss für die Sicherung Ihres Liquiditätsbedarfs
  • Mit der Soforthilfe werden Leistungen gewährt, um einen aktuellen Liquiditätsengpass durch laufende Betriebsausgaben wie z. B. gewerbliche Mieten, Pacht, Leasingaufwendungen überbrücken zu können.
  • einfaches Antragsverfahren
  • schnelle Entscheidung und Auszahlung durch die IB.SH

Wie ist Ihr Weg zur Förderung?

  • Anträge auf Soforthilfe können ausschließlich über das Online-Antragsverfahren gestellt werden.
  • Nachdem Sie das Online-Antragsformular ausgefüllt haben, drucken Sie es bitte aus und unterschreiben es. Dann gehen Sie auf ib-sh.de/antragsupload-soforthilfe-land, um Ihren Antrag mit den erforderlichen Nachweisen (eingescannter Antrag, Handelsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung bzw., wenn dies nicht vorhanden ist, eine beidseitige Kopie eines gültigen Personalausweises sowie eine Bevollmächtigung, sofern der Antrag durch ein Steuerberatungsbüro, eine Anwaltskanzlei o. ä. erfolgt) online an die IB.SH zu übermitteln. Bitte achten Sie darauf, dass der Antrag vollständig ausgefüllt und unterzeichnet ist. Unten auf dieser Seite bieten wir Ihnen eine Anleitung zum Antrags-Upload sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Förderprogramm (FAQs) und ein Erklärvideo, das Schritt für Schritt erklärt, wie der Antrag ausgefüllt und eingereicht werden muss.
  • Ihr Antrag ist über das Upload-Verfahren erfolgreich eingereicht, sofern Sie im letzten Schritt des Antragsverfahrens die Meldung „Ihr Antrag ist bei der IB.SH eingegangen und wird so schnell wie möglich bearbeitet“ erhalten haben. Es erfolgt keine Bestätigung per E-Mail.

Die IB.SH bittet Sie davon abzusehen, telefonisch nachzufragen, ob Ihr Antrag eingegangen ist. Ihr Antrag ist eingegangen, sofern Sie im letzten Schritt des Antragsverfahrens die Meldung „Ihr Antrag ist bei der IB.SH eingegangen und wird so schnell wie möglich bearbeitet“ erhalten.

Die Auszahlung der Mittel erfolgt kurzfristig auf der Grundlage des eingereichten und geprüften Antrags auf das im Antrag angegebene Konto des Antragstellers. Es ist kein separater Auszahlungsantrag erforderlich.
 

Beratung zum Corona-Soforthilfe-Programm

Bitte schauen zunächst, ob Sie Antworten auf Ihre Fragen in der Übersicht häufig gestellter Fragen finden. Wenn Ihre Fragen dort nicht beantwortet worden sind, wenden Sie sich gern an unseren Fördermittelscout Martin Eckhard: martin.eckhard[at]region-heide.de.

Wichtiger Hinweis

  • Ihr Antrag ist über das Upload-Verfahren erfolgreich eingereicht, sofern Sie im letzten Schritt des Antragsverfahrens die Meldung „Ihr Antrag ist bei der IB.SH eingegangen und wird so schnell wie möglich bearbeitet“ erhalten haben. Es erfolgt keine Bestätigung per E-Mail.

 

Kurz zusammengefasst

 

Soforthilfe für kleine Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler und Vermieter mit bis zu 10 Beschäftigten

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen (einschließlich Unternehmen der landwirtschaftlichen Urproduktion) mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe, die

  • wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Hauptberuf freiberuflich oder als Selbstständige tätig sind,
  • ihre Tätigkeit von einer Betriebsstätte in Schleswig-Holstein oder einem Sitz in Schleswig-Holstein der Geschäftsführung aus ausführen,
  • bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind und
  • ihre Waren und Dienstleistungen bereits vor dem 01.04.2020 am Markt angeboten haben.
  • Sowie (NEU) gewerbliche  und  private  Vermieter von  Ferienwohnungen und -häusern  und  vergleichbaren  Angeboten,  welche  zu touristischen Zwecken beherbergen. ACHTUNG: Bei privaten Vermietern muss mehr als die Hälfte der Einnahmen (ohne Abzug von Werbungskosten und Betriebsausgaben) aus der Vermietung von Ferienwohnungen und -häusern für touristische Zwecke erzielt werden (Haupterwerb). Dabei werden die Einnahmen aus Vermietung mit den übrigen Einnahmen (z. B. Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit oder Kapitalvermögen) ins Verhältnis gesetzt. Maßgeblich ist hier das Kalenderjahr 2019 oder – bei Neueröffnungen in 2019/2020 – die plausibilisierten Planeinnahmen für 2019/2020. Private Vermieter benötigen keinen Gewerbeschein! Näheres dazu: https://www.ib-sh.de/aktuelles/presse/pressemitteilung/land-oeffnet-zuschuss-programm-und-mittelstands-fonds-auch-fuer-privatvermieter/

Von der Förderung ausgenommen sind:

  • Öffentliche Unternehmen
  • Unternehmen, die vor dem 31.12.2019 in Schwierigkeiten waren gemäß Art. 2 Abs. 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung

    Wie wird gefördert?

    • Die Soforthilfe wird als nicht rückzahlbarer einmaliger Zuschuss zur Überwindung der existenzbedrohenden Wirtschaftslage gewährt, die durch den von der Weltgesundheitsorganisation am 11.03.2020 als Pandemie eingestuften Ausbruch von COVID-19 entstanden ist.
    • Je nach Höhe des im Antrag dargelegten Liquiditätsengpasses beträgt die Soforthilfe:
      • bis zu 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro
      • über 5 und bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro
    • Für die Anzahl der Beschäftigten ist auf Vollzeitäquivalente abzustellen, d. h. Teilzeitkräfte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen. Ein Vollzeitäquivalent entspricht einer wöchentlichen Arbeitszeit von 39 Stunden. 

    Was sind Ihre Vorteile?

    • Zuschuss für die Sicherung Ihres Liquiditätsbedarfs
    • Mit der Soforthilfe werden Leistungen gewährt, um aktuelle Liquiditätsengpässe durch laufende Betriebsausgaben wie z. B. Mieten, Kredite für Betriebsräume und Leasingraten in den nächsten 3 Monaten überbrücken zu können.
    • einfaches Antragsverfahren
    • schnelle Entscheidung und Auszahlung durch die IB.SH


    WICHTIG vor Antragstellung: PDF: Anleitung zur Online-Antragserfassung mit Upload des Antragsformulars für das Soforthilfeprogramm des Landes SchleswigHolstein mit finanzieller Unterstützung des Bundes (Soforthilfe-Corona)

    Nachdem Sie die Anleitung zur Online-Antragserfassung gelesen haben: PDF: Antrag auf Soforthilfe

    Wie ist Ihr Weg zur Förderung?

    • Nachdem sie das Antragsformular ausgefüllt und unterschrieben haben, gehen Sie bitte auf ib-sh.de/antragsupload, um Ihren Antrag mit dem erforderlichen Nachweis (eingescannter Antrag, Handelsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung bzw. wenn dies nicht vorhanden ist eine Personalausweiskopie) online an die IB.SH zu übermitteln. Bitte achten Sie darauf, dass der Antrag vollständig ausgefüllt und unterzeichnet ist.
    • Die Auszahlung der Mittel erfolgt kurzfristig auf der Grundlage des eingereichten und geprüften Antrags auf das im Antrag angegebene Konto des Antragstellers. Es ist kein extra Auszahlungsantrag erforderlich.

    Wir bitten Sie davon abzusehen, telefonisch nachzufragen, ob Ihr Antrag bei der IB.SH eingegangen ist. Ihr Antrag ist eingegangen, sofern Sie im letzten Schritt des Antragsverfahrens die Meldung „Ihr Antrag ist bei der IB.SH eingegangen und wird so schnell wie möglich bearbeitet“ erhalten. 
     

    Beratung zum Corona-Soforthilfe-Programm

    Bitte schauen zunächst, ob Sie Antworten auf Ihre Fragen in der Übersicht häufig gestellter Fragen finden. Wenn Ihre Fragen dort nicht beantwortet worden sind, wenden Sie sich gern an unseren Fördermittelscout Martin Eckhard: martin.eckhard[at]region-heide.de.

    Grundsicherung für Solo-Selbstständige

    Solo-Selbstständige, deren Einkommen trotz Aufträge nicht zum Leben reicht, können bei der Agentur für Arbeit Grundsicherung beantragen – auch bekannt als Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV. Bisher hatte der Personenkreis keinen Anspruch. Dafür sind seitens der Bundesregierung 1,2 Mio Euro zusätzlich bereitgestellt worden. Die Höhe wird individuell berechnet und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Näheres dazu finden Sie auf den Seiten der Arbeitsagentur: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung.

    Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Jobcenter Heide.
    Servicenummer: 0481 98980
    E-Mail: Jobcenter-Dithmarschenjobcenter-gede

    Staatliche Lohnfortzahlungen bei angeordneter Quarantäne

    Sollten Mitarbeiter-/innen durch eine behördlich angeordnete Quarantäne ausfallen, besteht ein Entschädigungsanspruch. Dieser gilt auch für Selbstständige und freiberuflich Tätige. Arbeitgeber beantragen die Erstattung nach dem Infektionsschutzgesetz beim

    Landesamt für soziale Dienste:

    Telefon: 04321 913-5
    E-Mail: post.nmslasd.landshde

    Weiterführende Informationen:

    https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LASD/Aufgaben/Infektionsschutzgesetz/Infektionsschutzgesetz.htm

    Steuerliche Hilfsmaßnahmen

    Zur Entlastung der Unternehmen wurden steuerliche Erleichterungen umgesetzt, dazu gehören zum Beispiel:

    • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag
    • Stundung fälliger Steuerzahlungen
    • Erlass von Säumniszuschlägen
    • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen
    • die Sozialbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden können Arbeitgeber voll vom Staat erstatten lassen (vorher nur zu 50 %)

    Ausführlicher Artikel:
    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-steuerliche-Massnahmen.html

    Um die Hilfsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen, wenden Sie sich an das für Sie zuständige Finanzamt.

    Finanzamt Heide
    Telefon: 0481 421550
    E-Mail: poststelle@fa-rendsburg.landsh.de

    Maßnahmen, die das Finanzministerium des Landes im Hinblick auf Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen sowie bei der Anpassung von Vorauszahlungen für Einkommen- Körperschaft- und Gewerbesteuern ergreift, sind ausführlich auf der Seite der IHK gelistet.

    Die Übersicht sowie das Antragsformular finden Sie hier: https://www.ihk-schleswig-holstein.de/news/startseite-old/coronavirus/finanzierungshilfen-4729362#titleInText2

    Hilfen für Künstler und Kreative

    Um Kultureinrichtungen und -orte zu halten und die Existenzen jener zu sichern, die mit Kunst und Kultur ihren Lebensunterhalt verdienen, arbeitet die Bundesregierung mit Hochdruck an Lösungen und Fördermaßnahmen. Auf der Seite der Bundesregierung wurden alle aktuellen Förderprogramme, die auch Angestellte und Solo-Selbstständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in Anspruch nehmen können zusammengefasst:

    Weiterführende Informationen:
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438?view=renderNewsletterHtml

    Günstige Kredite zur Liquiditätshilfe

    Sofern zur Überbrückung Liquiditätshilfen notwendig sind, können die Bürgschaftsbanken diese in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung zügig ermöglichen. Die Maßnahmen richten sich branchenübergreifend an alle gewerblichen kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freien Berufe. Anfragen zum Finanzierungsvorhaben können online gestellt werden unter:

    Weiterführende Informationen:
    https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/

    KfW-Kredite für Investitionen und Betriebsmittel

    Gründende, Unternehmensnachfolger, Freiberufler und Unternehmen erhalten mit leichtem Zugang Kredite für Investitionen und Betriebsmittel, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren. Bereitstellungsprovision 0,15 % pro Monat beginnend 6 Monate und 2 Bankarbeitstage nach Zusage.

    Kredithöhe und Auszahlung:

    • bis zu 1 Mrd. Euro pro Unternehmensgruppe, maximal
      • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
      • das doppelte der Lohnkosten 2019 oder
      • den aktuellen Liquiditätsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder
      • 50 % der Gesamtverschuldung des Unternehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro
    • bis zu 100 % der Investitionskosten und Betriebsmittel
    • 100 % des Kreditbetrages werden ausgezahlt
    • Der Kredit ist innerhalb von 12 Monaten nach Zusage abrufbar

    Weiterführende Informationen:

    Gründende, Unternehmensnachfolger, Freiberufler und Unternehmen erhalten mit leichtem Zugang Kredite für Investitionen und Betriebsmittel, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren. Bereitstellungsprovision 0,15 % pro Monat beginnend 6 Monate und 2 Bankarbeitstage nach Zusage.

    Kredithöhe und Auszahlung:

    • bis zu 1 Mrd. Euro pro Unternehmensgruppe, maximal
      • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
      • das doppelte der Lohnkosten 2019 oder
      • den aktuellen Liquiditätsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder
      • 50 % der Gesamtverschuldung des Unternehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro
    • bis zu 100 % der Investitionskosten und Betriebsmittel
    • 100 % des Kreditbetrages werden ausgezahlt
    • Der Kredit ist innerhalb von 12 Monaten nach Zusage abrufbar.

    Weiterführende Informationen:
    https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gründen-Nachfolgen/Förderprodukte/ERP-Gründerkredit-Universell-(073_074_075_076)/

    Weitere Links

    Brancheninformationen

    Die Branchen- und Berufsverbände stellen sehr umfangreiche Informationen für Ihre Berufsgruppen zusammen. Finden Sie hier die für Sie passenden Informationen über die jeweiligen Webseiten.

    Hotellerie und Gastronomie

    Im IB.SH Mittelstandssicherungsfonds vergibt die IB.SH Förderdarlehen gemeinsam mit Hausbanken für durch die Coronakrise unmittelbar betroffenen Unternehmen des Hotel-, Beherbergungs- und Gaststättengewerbes. Der Programmstart des IB.SH Mittelstandssicherungsfonds erfolgt zum 31.03.2020.

    PDF: Hausbankeninformation zur Produkteinführung

     

    Der Bundesverband DEHOGA hat eine eigene Corona-Webseite erstellt, auf der alle wichtigen Informationen für Hotel- und Gastronomiebetrieben zusammengestellt sind. Diese Informationen sind auch für Nicht-Mitglieder einsehbar. Informieren Sie sich unter www.dehoga-corona.de.

    Sie haben einen Hotel- oder Gastronomiebetrieb in Schleswig-Holstein und sind Mitglied im Branchenverband DEHOGA? Dann nutzen Sie die Informationen, die der Landesverband seinen Mitgliedern zur Verfügung stellt: www.dehoga-sh.de

     

     

     

    Tourismus

    Der Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. (TVSH) gibt über die Webseite www.tvsh.de/ Informationen zu den Auswirkungen der Coronakrise für die Tourismus-Branche in SH, für Gäste und welche finanziellen Unterstützungen es gibt.

    Kontakt
    Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V.
    Wall 55, 24103 Kiel

    Telefon: 0431 560105-0
    E-Mail: infotvshde

    Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat speziell für die Tourismus-Branche häufige Fragen und Antworten zusammengestellt. Lesen Sie hier mehr:
    https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Dossier/tourismus.html

     

    Taxi- und Mietwagengewerbe

    Der Landesverband für das Taxi- und Mietwagengewerbe Schleswig-Holstein e. V. hat ebenfalls auf die Website Informationen gestellt: www.lvsh-taxi-mietwagen.de/start.html

    Freizeit- und Sportbetriebe

    Der Landessportverband Schleswig-Holstein hat Informationen auf der Website bereitgestellt:
    https://www.lsv-sh.de/corona/

    Alle weiteren Fragen können an coronalsv-shde gestellt werden.

    Der Pferdesportverband Schleswig-Holstein e.V. informiert unter:
    pferdesportverband-sh.de/

    Einzelhandel

    Der Handelsverband Nord ist der Interessensverband der Einzelhandelsbranche in SH, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

    Detaillierte Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Website. Diese sind auch für Nicht-Mitglieder zugänglich:
    https://hvnord.de/leistungen/informationen-zum-corona-virus/

    Baugewerbe, Baustoffhändler, Bauindustrie

    Den Baugewerbeverband Schleswig-Holstein erreichen Sie über folgende Website: www.bau-sh.de/

    Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. informiert über: www.bauindustrie.de/themen/informationen-corona/

    Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhändler e. V.: www.bdb-bfh.de/meldungen.html

    Handwerk

    Die Handwerkskammer Flensburg hat umfangreiche Informationen und Hinweise zum Coronavirus zusammengestellt:
    www.hwk-flensburg.de/artikel/informationen-und-hinweise-zum-coronavirus-covid-19-11,0,243.html

    Die Kreishandwerkerschaft Heide erreichen Sie unter 0481 683732-0 oder voigthandwerk-in-dithmarschende.

    Gesundheitswesen

    Gesundheitsberufe

    Erlaubte Tätigkeiten der Gesundheits- und Heilberufe mit enger persönlicher Nähe zum Patienten, sofern sie medizinisch akut geboten sind.

    • Alle Berufe nach dem Heilberufekammergesetz
    • Altenpflegerin / Altenpfleger
    • Anästhesietechnische Assistentin / Anästhesietechnischer Assistent
    • Diätassistentin / Diätassistent
    • Ergotherapeutin / Ergotherapeut
    • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin / Gesundheits- und KinderkrankenpflegerGesundheits- und Krankenpflegerin / Gesundheits- und Krankenpfleger,
    • Hebamme / Entbindungspfleger
    • Heilpraktikerin / Heilpraktiker (allgemein und sektoral)
    • Logopädin / Logopäde
    • Masseurin und medizinische Bademeisterin / Masseur und medizinischer Bademeister
    • Medizinisch-technische Assistentin für Funktionsdiagnostik / Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik
    • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin / Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent
    • Medizinisch-technische Radiologieassistentin / Medizinisch-technischer Radiologieassistent,
    • Notfallsanitäterin / Notfallsanitäter (früher: Rettungsassistentin / Rettungsassistent)
    • Operationstechnische Assistentin / Operationstechnischer Assistent
    • Orthoptistin / Orthoptist
    • Pharmazeutisch-technische Assistentin / Pharmazeutisch-technischer Assistent
    • Physician Assistant
    • Physiotherapeutin / Physiotherapeut
    • Podologin / Podologe

    Mehr dazu finden Sie hier: https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/positivliste_verordnung_corona.html#doc7e5654f6-73e1-4604-9d7d-1496f5158498bodyText3

    Physiotherapie
    Aktuell gibt es keine allgemeine Schließverfügungen für Physiotherapie-Praxen in Norddeutschland. Gemäß der Allgemeinverfügungen des Landes Schleswig-Holstein vom 18.03.2020 kann die Arbeit auf der Grundlage ärztlicher Verordnungen fortgeführt werden. Der „Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.“ hat alle wesentlichen Informationen für diese Branche bereitgestellt: Hier werden Fragen zum Praxisbetrieb, der Wirtschaftlichkeit, Hygiene und Abrechnungsregelungen beantwortet und weiterführende Materialien zur Finanzhilfe, Patienten- und Mitarbeitermanagement zur Verfügung gestellt: www.physio-deutschland.de/fachkreise/coronavirus.html

    Ergotherapeuten
    Der „Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE)“ informiert auch Nicht-Mitglieder auf seiner Website über Neuigkeiten, Sonderregelungen, Videotherapie etc.: https://dve.info/infothek/corona

    Pflegefachkräfte
    Zur Unterstützung und Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung hat der „Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe“ hilfreiche Tipps und Informationen zusammengestellt sowie häufig gestellte Fragen beantwortet: https://www.dbfk.de/de/themen/Covid-Pandemie.php

    Logopädie
    Fragen zu Lohnfortzahlungen, Kurzarbeit, Mietverträgen sowie viele weitere werden auf der Website des „Deutschen Bundesverband für Logopädie e. V.“ beantwortet. Darüber hinaus hat der Verband eine Liste mit Dienstleistern und Plattformen bereitgestellt, mit denen Videosprechstunden umgesetzt werden können: https://www.dbl-ev.de/

    Künstler

    Praxistipps und Hilfestellungen finden Sie auf den Seiten der Berufsverbände: 

    Weiterführende Informationsdienste, Netzwerke und Beratungsangebote 

    Seefahrer

    Mit Bekanntmachung für Seefahrer vom 27.03.2020 gilt ab sofort:

    Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) des Landes Schleswig- Holstein hat soeben verfügt, dass sämtliche Sportboothäfen bis auf weiteres in Schleswig- Holstein geschlossen sind. Das bezieht sich nunmehr auf die Sportboothäfen an der gesamten Nord- und Ostseeküste.

    Das heißt im Einzelnen:

    • Übernachtungen in Sportboothäfen sind verboten.
    • Gastlieger in Sportboothäfen sind unzulässig.
    • Sämtliche Versorgungseinrichtungen, wie sanitäre Einrichtungen, Strom, Wasser sind geschlossen und nicht verfügbar.
    • Ein- oder Auslaufen von Booten in oder aus Sportboothäfen ist nicht zulässig.
    • Winterlagerarbeiten sind nur im Rahmen der geltenden Regelungen zur Kontaktvermeidung zulässig, d.h. außerhalb von Vereinsaktivitäten und ohne Zusammenkünfte z.B. in Winterlagerhallen.
    • Gemeinschaftliche Winterlageraktionen, z.B. zum Kranen sind unzulässig.
    • Gewerbliche Arbeiten in Sportboothäfen sind unter Beachtung der Kontaktvermeidungsregeln zulässig.
    • Die örtlichen Gesundheitsbehörden können weitergehende Anordnungen erlassen.
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