NEU seit 13.07.2020: Förderprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise

Die Landesregierung hat in enger Abstimmung mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft mbH (MBG) den Härtefallfonds Mittelstand konzipiert. Am 13.07.2020 starten daher zwei neue Förderprogramme zur Bewältigung der Corona-Krise:

  • 65 Mio. Euro: IB.SH Härtefallfonds Mittelstand (Darlehensprogramm)
  • 15 Mio. Euro: MBG Härtefallfonds Mittelstand (Beteiligungsprogramm)

Gemeinsam mit Hausbanken und unter ggf. Einbindung von Steuerberatern/Wirtschaftsprüfern sollen betroffene haupterwerbliche Unternehmen mit Sitz und/oder Betriebsstätten in Schleswig-Holstein mit Förderdarlehen oder stillen Beteiligungen unterstützt werden. Wichtige Voraussetzung ist, dass in den Monaten Juli bis Dezember 2020 ein Umsatzausfall von mind. 50 % zu erwarten ist. Dabei sollen durch die Corona-Krise bedingte, im Zuge von erwarteten Umsatzausfällen zusätzliche Liquiditätsengpässe/Betriebsmittelbedarfe, die nicht durch bereits gewährte oder beantragte bzw. bewilligte Fördermittel gedeckt sind, finanziert werden:

IB.SH Härtefallfonds Mittelstand

  • Verwendungszweck: Durch die Corona-Krise bedingte, im Zuge von erwarteten Umsatzausfällen zusätzliche Liquiditätsengpässe/Betriebsmittelbedarfe, die nicht durch bereits gewährte oder beantragte bzw. bewilligte Fördermittel gedeckt sind oder werden
  • Darlehensbeträge: mind. 100.000 Euro bis max. 750.000 Euro
  • Laufzeit Darlehen: 5 Jahre mit optionaler Anschlussfinanzierung über weitere 7 Jahre (insgesamt damit 12 Jahre)
  • Zinssatz: 5 Jahre zinslos. Die Anschlussfinanzierung erfolgt zu dann gültigen Konditionen in 5 Jahren
  • Tilgungsfreijahre: 2 Jahre
  • Tilgung: monatliche Rückführung mit einem 10 jährigen Tilgungsprofil
  • Antragsteller:
    • alle haupterwerblichen Unternehmen (keine Beschränkung auf KMU) mit Sitz und/oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein (jedoch keine ausländischen Antragsteller), die in den Geltungsbereich der Allgemeinen De-minimis Verordnung fallen
    • keine Unternehmen in Schwierigkeiten am 31.12.2019
    • Das Unternehmen muss spätestens am 01.04.2020 gegründet worden sein.
    • keine mehrheitlich öffentliche Trägerschaft
    • keine gemeinnützigen Organisationen (separates Darlehensförderprogramm in Entwicklung)
    • keine Privatpersonen, auch nicht private Vermieter, jedoch natürliche Personen mit Gewerbeanmeldung (Haupterwerb)
    • Rechtlich eigenständige Betriebsstätten/Betreibergesellschaften in Schleswig-Holstein sind getrennt voneinander antragsberechtigt (jedoch sind Unternehmensverbünde im Sinne des EU-Beihilferechts zu beachten).
    • keine Rechtsformbeschränkung
  • Bedürftigkeit / Härtefallvoraussetzung:
    • Das antragstellende Unternehmen muss einen Umsatzausfall in den Monaten Juli bis Dezember in 2020 (zu erwartende oder realisierte* Ist-Umsätze unter Berücksichtigung der Corona-Krise) von mind. 50 % im Vergleich zu den Monaten Juli bis Dezember in 2019 aufweisen. Der zu erwartende Umsatzausfall wird im Rahmen der Antragstellung durch die Hausbank als plausibel eingeschätzt (Hausbankbestätigung); ggf. bindet sie zu diesem Zwecke Steuerberater/Wirtschaftsprüfer ein.
  • Laufzeitkonforme Hausbankbeteiligung über zusätzlich 10 % (Basis ist das Förderdarlehen der IB.SH) müssen dem Kunden zur Verfügung gestellt werden.
  • Der Darlehensbetrag des Förderdarlehens beträgt max. 25 % des in schleswig-holsteinischen Betriebsstätten in 2019 erzielten Jahresumsatzes.


Die Bedingungen und das Antragsverfahren im IB.SH Härtefallfonds Mittelstand haben wir auf Grundlage des bereits etablierten Verfahrens des IB.SH Mittelstandssicherungsfonds gestaltet. Die Antragstellung erfolgt daher wie bisher nur über die Hausbank.

Die Antragstellung im MBG Härtefallfonds Mittelstand erfolgt durch Kunden und/oder Steuerberater/ Wirtschaftsprüfer direkt bei der MBG. Die spezifischen ergänzenden Eckdaten für stille Beteiligungen stellen sich wie folgt dar:

MBG Härtefallfonds Mittelstand

  • Antragsteller: alle haupterwerblichen Unternehmen mit Sitz und/oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein (keine Beschränkung auf KMU) mit grundsätzlich intaktem Geschäftsmodell (Handelsgewerbe muss als Grundvoraussetzung einer typisch stillen Beteiligung vorliegen und kein Unternehmen in Schwierigkeiten)
  • Beteiligungsart: Typisch stille Beteiligung
  • Beteiligungshöhen: max. 750.000 Euro (ggf. abhängig von verfügbaren Beihilfebeträgen); i.d.R. ab 100.000 Euro
  • Verwendungszweck: alle bilanzstärkenden Maßnahmen, vor allem zur Stärkung der wirtschaftlichen Eigenkapitalausstattung und zur Liquiditätssicherung. Förderfähig sind u. a. alle laufenden Kosten, wie Miete, Gehälter (einschließlich Unternehmer-Gehälter) und Warenlager (Betriebsmittel).
  • Konditionen: i.d.R. Festvergütung 3 % p.a.+ gewinnabhängige Komponente 1 % p.a.
  • Laufzeit: mindestens 5 Jahre (Ausgestaltung 5+5 oder 10 Jahre endfällig)
  • Beihilferecht: De-minimis-Beihilfen i. V. m. EU-Referenzzinssatzmethodik; alternativ: Kleinbeihilferegelung

Alle notwendigen Informationen und Unterlagen (inkl. Antragsunterlagen einschließlich Anlagen, FAQ, Hilfen zum Thema Beihilfe) sind auf der Website der IB.SH zum Download bereit gestellt. Informationen zum MBG Härtefallfonds Mittelstand finden Sie auf der Website der MBG.

ACHTUNG: Warnung vor Phishing-Mails im Namen der Investitionsbank Schleswig-Holstein

04.05.2020 - Aktuell versenden Unbekannte Phishing-Mails im Namen der Investitionsbank Schleswig-Holstein, die im Anhang eine Bescheinigung über den Erhalt von Zuwendungen aus der Corona-Soforthilfe zur Vorlage beim Finanzamt enthalten. Auf diese Weise versuchen vermutlich die Betrüger, schädliche Software auf den Computern, Smartphones und anderen Endgeräten der Empfänger zu installieren.

Die Phishing Mails werden aktuell von der Domain „(at)ib-sh.de.com“ versandt, die nicht der IB.SH gehört.

Es werden offenbar gezielt Unternehmen mit (ehemaligem) Sitz in Schleswig-Holstein angeschrieben, unabhängig davon, ob sie einen Corona-Soforthilfezuschuss beantragt haben oder nicht.

  • Wenn Sie solche E-Mails erhalten, löschen Sie diese bitte umgehend. Öffnen Sie keinesfalls die Anhänge dieser E-Mail, klicken Sie nicht auf enthaltene Links klicken und nutzen Sie nicht die dort angegebene E-Mailadresse! 

Die IB-SH verwendet für ihre Kommunikation Domain "[at]ib-sh.de". Von dort im Rahmen der Soforthilfe-Zuschussprogramme versendete E-Mails, die z. B. über den Bearbeitungsstand des Antrags informieren, verweisen immer auf Server der IB.SH (https://foerderprogramme.ib-sh.de).

Die der IB-SH vorliegenden Phishing Mails haben den folgenden personalisierten Text:

"Betreff: Corona Zuschuss - Bestätigung und Belehrung

Sehr geehrter Max Mustermann,

die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) hat Ihnen im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein und der Bundesrepublik Deutschland, Corona Soforthilfen in Form eines Zuschusses zur Überwindung der existenzbedrohlichen Lage und eines Liquiditätsengpasses im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 ausgezahlt. Mit diesem Schreiben möchten wir Ihnen folgendes übermitteln:

Eine Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt

Unabhängig von Kontrollmitteilungen an die Finanzämter von Amts wegen sind Sie verpflichtet, Ihrem Finanzamt die Soforthilfe als zu versteuerndes Einkommen anzugeben. Hierzu dient die anliegende Bescheinigung "Bescheinigung_Finanzamt".

Eine Rechtsbelehrung über ihre Pflichten, die Sie bei der Antragsstellung eingegangen sind:

Sollten Sie im Nachgang feststellen, dass einige Angaben nicht zutreffend waren, sind Sie gehalten, den Zuschuss bzw. auch Anteile des Zuschusses an die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) teilweise oder komplett zurückzuüberweisen. Sie werden hiermit nochmals belehrt, dass entscheidungserhebliche Falschangaben im Rahmen Ihres Antrags auf den Corona-Zuschuss mehrere Straftatbestände erfüllen, die mit Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren geahndet werden können.
Wir wünschen Ihnen alles Gute für die Fortführung Ihrer unternehmerischen Tätigkeit und verbinden dies mit den besten Wünschen für Ihre persönliche Gesundheit.
Bitte senden Sie die Antwort, sowie die ausgefüllte Bescheinigung an: corona-zuschussib-sh.decom
Mit freundlichen Grüßen
Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)
[Anhang Rechtsbelehrung_Zuschussempfaenger.pdf]
[Anhang Bescheinigung_Finanzamt.pdf]"
 

Finanzielle Hilfen

Erster Schritt: Ziel ist, die Liquidität des Unternehmens zu sichern. 

Verschaffen Sie sich einen Überblick über laufenden Kosten, offene Forderungen und Rücklagen, prüfen Sie akribisch, welche eigenen Kosten Sie senken können:

  • Welche geplanten Ausgaben können nach hinten verschoben werden?
  • Lassen sich Lieferanten ggf. auf Teilzahlungen ein?
  • Kann die Miete – natürlich nach Absprache mit dem Vermieter – nur teilweise gezahlt oder ggf. ausgesetzt werden?
  • Kommen die steuerlichen Hilfen wie z. B. die Stundung von Steuerzahlungen, Anpassungen von Vorauszahlungen sowie Aussetzen von Vollstreckungsmaßnahmen in Betracht?
  • Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Hausbank, um Tilgungen zu stunden oder neue Kredite unter Einbindung der aktuellen Hilfsprogramme abzuschließen
  • Ist Kurzarbeit eine Alternative?
     

Zweiter Schritt: Möglichkeiten finanzieller Unterstützung prüfen.

Nachstehend eine Übersicht der aktuellen Hilfsprogramme des Staates, des Landes, der Banken und Krankenkassen. Die Maßnahmen setzen alles daran, Firmen und Betriebe mit ausreichend Liquidität auszustatten, damit sie durch die Krise kommen und Arbeitsplätze geschützt werden.

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen

Wenn Unternehmen oder freiwillig gesetzlich krankenversicherte Selbstständige durch den Einzug der Sozialversicherungsabgaben oder aufgrund ungünstiger wirtschaftlicher Verhältnisse in eine finanzielle Notlage geraten, kann die Stundung der Sozialversicherungsbeiträge bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden. Vorrang vor der Stundung soll allerdings die Nutzung anderer Hilfsmaßnahmen wie Kurzarbeitergeld und Fördermittel haben.
Die Beiträge können vorerst noch für die Monate April und Mai 2020 gestundet werden. Achtung, für den Monat März ist die Frist bereits abgelaufen!

PDF: Musterantrag zur Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Beantragung von Kurzarbeit

Gibt es aufgrund der Corona-Krise in dem Unternehmen nicht mehr genug Arbeit zu tun, kann Kurzarbeit beantragt werden. Bislang ging das nur, wenn ein Drittel der Mitarbeiter nichts mehr zu tun hatte. Nun reichen bereits 10 % für den staatlichen Zuschuss. Der Vorteil: Die Mitarbeiter können gehalten und Lohnkosten eingespart werden. Denn für den Verdienstausfall bei reduzierter Arbeitskraft springt der Staat ein. Für die Arbeitszeit werden die Mitarbeiter vom Staat mit 60 % des pauschalierten Nettolohns entschädigt – 67 %, wenn er ein oder mehrere Kinder hat. Die Arbeitszeit kann bis auf null Stunden heruntergefahren werden.

Wenn Sie Kurzarbeitergeld (KUG) beantragen möchten, können Sie dies im Online-Portal der Bundesagentur für Arbeit tun. Loggen Sie sich im Bereich eServices über einen von der zuständigen Agentur für Arbeit betreuten Account an – dafür können Sie auch Ihre JOBBÖRSE-Zugangsdaten (Benutzername und Kennwort) verwenden.

Sollten Sie keinen Onlinezugang haben oder Fragen zum Anzeige- und Antragsverfahren haben, können Sie sich telefonisch an die Arbeitgeber-Hotline 0800 4 5555 20 (gebührenfrei) wenden. Angesichts des erheblichen Anrufaufkommens können Sie auch eine E-Mail an die Bundesagentur für Arbeit Heide senden: Heide.arbeitgeberarbeitsagenturde. Die Beantragung muss jeweils bis zum 30. des laufenden Monats erfolgen!

PDF: Informationen zum Kurzarbeitergeld vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur für Arbeit

Link: Weitergehende Informationen der Bundesagentur für Arbeit

 

Grundsicherung für Solo-Selbstständige

Solo-Selbstständige, deren Einkommen trotz Aufträge nicht zum Leben reicht, können bei der Agentur für Arbeit Grundsicherung beantragen – auch bekannt als Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV. Bisher hatte der Personenkreis keinen Anspruch. Dafür sind seitens der Bundesregierung 1,2 Mio Euro zusätzlich bereitgestellt worden. Die Höhe wird individuell berechnet und hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Näheres dazu finden Sie auf den Seiten der Arbeitsagentur: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung.

Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Jobcenter Heide.
Servicenummer: 0481 98980
E-Mail: Jobcenter-Dithmarschenjobcenter-gede

Staatliche Lohnfortzahlungen bei angeordneter Quarantäne

Sollten Mitarbeiter-/innen durch eine behördlich angeordnete Quarantäne ausfallen, besteht ein Entschädigungsanspruch. Dieser gilt auch für Selbstständige und freiberuflich Tätige. Arbeitgeber beantragen die Erstattung nach dem Infektionsschutzgesetz beim

Landesamt für soziale Dienste:

Telefon: 04321 913-5
E-Mail: post.nmslasd.landshde

Weiterführende Informationen:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/LASD/Aufgaben/Infektionsschutzgesetz/Infektionsschutzgesetz.htm

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Zur Entlastung der Unternehmen wurden steuerliche Erleichterungen umgesetzt, dazu gehören zum Beispiel:

  • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag
  • Stundung fälliger Steuerzahlungen
  • Erlass von Säumniszuschlägen
  • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen
  • die Sozialbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden können Arbeitgeber voll vom Staat erstatten lassen (vorher nur zu 50 %)

Ausführlicher Artikel:
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-03-19-steuerliche-Massnahmen.html

Um die Hilfsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen, wenden Sie sich an das für Sie zuständige Finanzamt.

Finanzamt Heide
Telefon: 0481 421550
E-Mail: poststelle@fa-rendsburg.landsh.de

Maßnahmen, die das Finanzministerium des Landes im Hinblick auf Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen sowie bei der Anpassung von Vorauszahlungen für Einkommen- Körperschaft- und Gewerbesteuern ergreift, sind ausführlich auf der Seite der IHK gelistet.

Die Übersicht sowie das Antragsformular finden Sie hier: https://www.ihk-schleswig-holstein.de/news/startseite-old/coronavirus/finanzierungshilfen-4729362#titleInText2

Hilfen für Künstler und Kreative

Um Kultureinrichtungen und -orte zu halten und die Existenzen jener zu sichern, die mit Kunst und Kultur ihren Lebensunterhalt verdienen, arbeitet die Bundesregierung mit Hochdruck an Lösungen und Fördermaßnahmen. Auf der Seite der Bundesregierung wurden alle aktuellen Förderprogramme, die auch Angestellte und Solo-Selbstständige aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in Anspruch nehmen können zusammengefasst:

Weiterführende Informationen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438?view=renderNewsletterHtml

Günstige Kredite zur Liquiditätshilfe

Sofern zur Überbrückung Liquiditätshilfen notwendig sind, können die Bürgschaftsbanken diese in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung zügig ermöglichen. Die Maßnahmen richten sich branchenübergreifend an alle gewerblichen kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freien Berufe. Anfragen zum Finanzierungsvorhaben können online gestellt werden unter:

Weiterführende Informationen:
https://finanzierungsportal.ermoeglicher.de/

KfW-Kredite für Investitionen und Betriebsmittel

Gründende, Unternehmensnachfolger, Freiberufler und Unternehmen erhalten mit leichtem Zugang Kredite für Investitionen und Betriebsmittel, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren. Bereitstellungsprovision 0,15 % pro Monat beginnend 6 Monate und 2 Bankarbeitstage nach Zusage.

Kredithöhe und Auszahlung:

  • bis zu 1 Mrd. Euro pro Unternehmensgruppe, maximal
    • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
    • das doppelte der Lohnkosten 2019 oder
    • den aktuellen Liquiditätsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder
    • 50 % der Gesamtverschuldung des Unternehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro
  • bis zu 100 % der Investitionskosten und Betriebsmittel
  • 100 % des Kreditbetrages werden ausgezahlt
  • Der Kredit ist innerhalb von 12 Monaten nach Zusage abrufbar

Weiterführende Informationen:

Gründende, Unternehmensnachfolger, Freiberufler und Unternehmen erhalten mit leichtem Zugang Kredite für Investitionen und Betriebsmittel, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren. Bereitstellungsprovision 0,15 % pro Monat beginnend 6 Monate und 2 Bankarbeitstage nach Zusage.

Kredithöhe und Auszahlung:

  • bis zu 1 Mrd. Euro pro Unternehmensgruppe, maximal
    • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
    • das doppelte der Lohnkosten 2019 oder
    • den aktuellen Liquiditätsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder
    • 50 % der Gesamtverschuldung des Unternehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro
  • bis zu 100 % der Investitionskosten und Betriebsmittel
  • 100 % des Kreditbetrages werden ausgezahlt
  • Der Kredit ist innerhalb von 12 Monaten nach Zusage abrufbar.

Weiterführende Informationen:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Gründen-Nachfolgen/Förderprodukte/ERP-Gründerkredit-Universell-(073_074_075_076)/

Weitere Links

Brancheninformationen

Die Branchen- und Berufsverbände stellen sehr umfangreiche Informationen für Ihre Berufsgruppen zusammen. Finden Sie hier die für Sie passenden Informationen über die jeweiligen Webseiten.

Hotellerie und Gastronomie

Im IB.SH Mittelstandssicherungsfonds vergibt die IB.SH Förderdarlehen gemeinsam mit Hausbanken für durch die Coronakrise unmittelbar betroffenen Unternehmen des Hotel-, Beherbergungs- und Gaststättengewerbes. Der Programmstart des IB.SH Mittelstandssicherungsfonds erfolgt zum 31.03.2020.

PDF: Hausbankeninformation zur Produkteinführung

 

Der Bundesverband DEHOGA hat eine eigene Corona-Webseite erstellt, auf der alle wichtigen Informationen für Hotel- und Gastronomiebetrieben zusammengestellt sind. Diese Informationen sind auch für Nicht-Mitglieder einsehbar. Informieren Sie sich unter www.dehoga-corona.de.

Sie haben einen Hotel- oder Gastronomiebetrieb in Schleswig-Holstein und sind Mitglied im Branchenverband DEHOGA? Dann nutzen Sie die Informationen, die der Landesverband seinen Mitgliedern zur Verfügung stellt: www.dehoga-sh.de

 

 

 

Tourismus

Der Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. (TVSH) gibt über die Webseite www.tvsh.de/ Informationen zu den Auswirkungen der Coronakrise für die Tourismus-Branche in SH, für Gäste und welche finanziellen Unterstützungen es gibt.

Kontakt
Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V.
Wall 55, 24103 Kiel

Telefon: 0431 560105-0
E-Mail: infotvshde

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat speziell für die Tourismus-Branche häufige Fragen und Antworten zusammengestellt. Lesen Sie hier mehr:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/Dossier/tourismus.html

 

Taxi- und Mietwagengewerbe

Der Landesverband für das Taxi- und Mietwagengewerbe Schleswig-Holstein e. V. hat ebenfalls auf die Website Informationen gestellt: www.lvsh-taxi-mietwagen.de/start.html

Freizeit- und Sportbetriebe

Der Landessportverband Schleswig-Holstein hat Informationen auf der Website bereitgestellt:
https://www.lsv-sh.de/corona/

Alle weiteren Fragen können an coronalsv-shde gestellt werden.

Der Pferdesportverband Schleswig-Holstein e.V. informiert unter:
pferdesportverband-sh.de/

Einzelhandel

Der Handelsverband Nord ist der Interessensverband der Einzelhandelsbranche in SH, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Detaillierte Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Website. Diese sind auch für Nicht-Mitglieder zugänglich:
https://hvnord.de/leistungen/informationen-zum-corona-virus/

Baugewerbe, Baustoffhändler, Bauindustrie

Den Baugewerbeverband Schleswig-Holstein erreichen Sie über folgende Website: www.bau-sh.de/

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. informiert über: www.bauindustrie.de/themen/informationen-corona/

Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhändler e. V.: www.bdb-bfh.de/meldungen.html

Handwerk

Die Handwerkskammer Flensburg hat umfangreiche Informationen und Hinweise zum Coronavirus zusammengestellt:
www.hwk-flensburg.de/artikel/informationen-und-hinweise-zum-coronavirus-covid-19-11,0,243.html

Die Kreishandwerkerschaft Heide erreichen Sie unter 0481 683732-0 oder voigthandwerk-in-dithmarschende.

Gesundheitswesen

Gesundheitsberufe

Erlaubte Tätigkeiten der Gesundheits- und Heilberufe mit enger persönlicher Nähe zum Patienten, sofern sie medizinisch akut geboten sind.

  • Alle Berufe nach dem Heilberufekammergesetz
  • Altenpflegerin / Altenpfleger
  • Anästhesietechnische Assistentin / Anästhesietechnischer Assistent
  • Diätassistentin / Diätassistent
  • Ergotherapeutin / Ergotherapeut
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin / Gesundheits- und KinderkrankenpflegerGesundheits- und Krankenpflegerin / Gesundheits- und Krankenpfleger,
  • Hebamme / Entbindungspfleger
  • Heilpraktikerin / Heilpraktiker (allgemein und sektoral)
  • Logopädin / Logopäde
  • Masseurin und medizinische Bademeisterin / Masseur und medizinischer Bademeister
  • Medizinisch-technische Assistentin für Funktionsdiagnostik / Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik
  • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin / Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent
  • Medizinisch-technische Radiologieassistentin / Medizinisch-technischer Radiologieassistent,
  • Notfallsanitäterin / Notfallsanitäter (früher: Rettungsassistentin / Rettungsassistent)
  • Operationstechnische Assistentin / Operationstechnischer Assistent
  • Orthoptistin / Orthoptist
  • Pharmazeutisch-technische Assistentin / Pharmazeutisch-technischer Assistent
  • Physician Assistant
  • Physiotherapeutin / Physiotherapeut
  • Podologin / Podologe

Mehr dazu finden Sie hier: https://schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/positivliste_verordnung_corona.html#doc7e5654f6-73e1-4604-9d7d-1496f5158498bodyText3

Physiotherapie
Aktuell gibt es keine allgemeine Schließverfügungen für Physiotherapie-Praxen in Norddeutschland. Gemäß der Allgemeinverfügungen des Landes Schleswig-Holstein vom 18.03.2020 kann die Arbeit auf der Grundlage ärztlicher Verordnungen fortgeführt werden. Der „Deutsche Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.“ hat alle wesentlichen Informationen für diese Branche bereitgestellt: Hier werden Fragen zum Praxisbetrieb, der Wirtschaftlichkeit, Hygiene und Abrechnungsregelungen beantwortet und weiterführende Materialien zur Finanzhilfe, Patienten- und Mitarbeitermanagement zur Verfügung gestellt: www.physio-deutschland.de/fachkreise/coronavirus.html

Ergotherapeuten
Der „Deutsche Verband der Ergotherapeuten (DVE)“ informiert auch Nicht-Mitglieder auf seiner Website über Neuigkeiten, Sonderregelungen, Videotherapie etc.: https://dve.info/infothek/corona

Pflegefachkräfte
Zur Unterstützung und Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung hat der „Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe“ hilfreiche Tipps und Informationen zusammengestellt sowie häufig gestellte Fragen beantwortet: https://www.dbfk.de/de/themen/Covid-Pandemie.php

Logopädie
Fragen zu Lohnfortzahlungen, Kurzarbeit, Mietverträgen sowie viele weitere werden auf der Website des „Deutschen Bundesverband für Logopädie e. V.“ beantwortet. Darüber hinaus hat der Verband eine Liste mit Dienstleistern und Plattformen bereitgestellt, mit denen Videosprechstunden umgesetzt werden können: https://www.dbl-ev.de/

Künstler

Praxistipps und Hilfestellungen finden Sie auf den Seiten der Berufsverbände: 

Weiterführende Informationsdienste, Netzwerke und Beratungsangebote 

Seefahrer

Mit Bekanntmachung für Seefahrer vom 27.03.2020 gilt ab sofort:

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) des Landes Schleswig- Holstein hat soeben verfügt, dass sämtliche Sportboothäfen bis auf weiteres in Schleswig- Holstein geschlossen sind. Das bezieht sich nunmehr auf die Sportboothäfen an der gesamten Nord- und Ostseeküste.

Das heißt im Einzelnen:

  • Übernachtungen in Sportboothäfen sind verboten.
  • Gastlieger in Sportboothäfen sind unzulässig.
  • Sämtliche Versorgungseinrichtungen, wie sanitäre Einrichtungen, Strom, Wasser sind geschlossen und nicht verfügbar.
  • Ein- oder Auslaufen von Booten in oder aus Sportboothäfen ist nicht zulässig.
  • Winterlagerarbeiten sind nur im Rahmen der geltenden Regelungen zur Kontaktvermeidung zulässig, d.h. außerhalb von Vereinsaktivitäten und ohne Zusammenkünfte z.B. in Winterlagerhallen.
  • Gemeinschaftliche Winterlageraktionen, z.B. zum Kranen sind unzulässig.
  • Gewerbliche Arbeiten in Sportboothäfen sind unter Beachtung der Kontaktvermeidungsregeln zulässig.
  • Die örtlichen Gesundheitsbehörden können weitergehende Anordnungen erlassen.

Ansprechpartner

Martin Eckhard

Telefon: +49 (0) 481 123703-13
Mobil: +49 (0) 178 5359628
E-Mail: martin.eckhardregion-heidede

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