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Schleswig-Holstein bündelt Kräfte für Europas klimaneutrale Industrie der Zukunft

Landesweite Initiative treibt die Positionierung als Net Zero Valley voran

Schleswig-Holstein will eine führende Rolle bei der Transformation zur klimaneutralen Industrie einnehmen: 
Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung am vergangenen Freitag haben 16 Wirtschaftsförderungen, Kammern und weitere Institutionen des Landes das Fundament für die Bewerbung als europäisches Net Zero Valley gelegt.

Die Partner bündeln erstmals ihre Aktivitäten in einer landesweiten Allianz, um Schleswig-Holstein als Modellregion für klimaneutrale Industrie auf europäischer Ebene zu positionieren. Ziel ist es, die Stärken des Landes gezielt sichtbar zu machen und die Voraussetzungen für nachhaltiges industrielles Wachstum weiter auszubauen.

Optimale Ausgangslage für europäische Vorreiterrolle Grundlage der Initiative ist der europäische Net Zero Industry Act. Die EU unterstützt damit Regionen, die den Ausbau erneuerbarer Energien, industrielle Entwicklung und effizientere Genehmigungsverfahren miteinander verknüpfen.

Schleswig-Holstein verfügt dafür über hervorragende Rahmenbedingungen: eine starke Energiebranche, hohe Kompetenz bei erneuerbaren Energien, moderne Infrastruktur und leistungsfähige Unternehmen entlang zentraler Wertschöpfungsketten. Diese Potenziale sollen künftig noch stärker vernetzt und weiterentwickelt werden.
Die Initiative verfolgt das Ziel, die Ansiedlung und Entwicklung klimafreundlicher Technologien zu fördern, den Zugang zu europäischen Förderprogrammen zu verbessern und die internationale Wahrnehmung des Wirtschaftsstandorts zu stärken.

Breites Bündnis für den Industriestandort 
Unter dem Dach der Net-Zero-Valley-Initiative arbeiten Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Industrie- und Handelskammern sowie weitere regionale Organisationen eng zusammen. Die Zusammenarbeit steht für einen gemeinsamen Anspruch: den Wandel hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft koordiniert, praxisnah und über regionale Grenzen hinweg voranzutreiben.

Die beteiligten Partner bringen ihre Erfahrung, Netzwerke und Fachkompetenz ein, um eine überzeugende Bewerbung zu erarbeiten und die Entwicklung des Industriestandorts Schleswig-Holstein strategisch zu begleiten.

Investitionen schaffen die Grundlage 
Für die Bewerbungsphase stellen die Partner gemeinsam Mittel bereit. Finanziert werden unter anderem Projektmanagement, Koordination, Kommunikation, Veranstaltungsformate sowie fachliche Unterstützung.

Die Investition bildet die Grundlage für eine professionelle Umsetzung der nächsten Schritte und schafft die Voraussetzungen, um die gemeinsamen Ziele effizient zu verfolgen.

Klare Steuerung und zentrale Koordination 
Die strategische Ausrichtung der Initiative übernimmt eine gemeinsame Lenkungsrunde. Sie verantwortet die wesentlichen Entscheidungen und begleitet die weitere Entwicklung des Projekts.
Die operative Koordination für die Bewerbung als Net Zero Valley liegt beim Clean Energy Valley Schleswig-Holstein (CEV SH). Als zentrale Schnittstelle sorgt das Netzwerk für die Abstimmung zwischen allen Beteiligten.

Nächste Schritte im Bewerbungsprozess 
Im Mittelpunkt der kommenden Monate steht die Ausarbeitung und Einreichung der Bewerbung als Net Zero Valley. Parallel werden bestehende Projekte, Standorte und Kompetenzen noch enger miteinander verknüpft, um die industrielle Entwicklung im Land gezielt voranzutreiben.
Die jetzt vereinbarte Zusammenarbeit bildet dafür das Fundament. Sie stärkt Schleswig-Holsteins Position im europäischen Wettbewerb und eröffnet neue Perspektiven für Innovation, Investitionen und Beschäftigung.

Signal für Wirtschaft, Innovation und Klimaschutz 
Mit der Net-Zero-Valley-Initiative setzt Schleswig-Holstein ein deutliches Zeichen für die Verbindung von wirtschaftlicher Entwicklung und Klimaschutz. Die enge Zusammenarbeit der Partner unterstreicht den Anspruch, die industrielle Transformation aktiv zu gestalten und den Standort als wichtigen Akteur der klimaneutralen Wirtschaft in Europa zu etablieren.

Net-Zero-Valley-Initiative Schleswig-Holstein (Zusammenschluss der beteiligten Kooperationspartner)
oEntwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH EGOH
oEntwicklungsgesellschaft Westholstein mbH (EGW) für den Kreis Dithmarschen
oEntwicklungsgesellschaft Westholstein mbH (EGW) für den Kreis Steinburg
oEntwicklungsagentur Region Heide AöR
oIHK Schleswig-Holstein (vertreten durch IHK Flensburg, IHK zu Kiel, IHK Lübeck)
oKieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH
oWirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn mbH
oWEP Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH
oWirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH
oWirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde mbH & Co. KG
oWirtschaftsagentur Neumünster GmbH
oWirtschaftsförderung Lübeck GmbH
oWirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH
oWirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg mbH
oWT.SH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH
oWirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig mbH (WIREG)


Verantwortlich für diese Pressemitteilung: KiWi, Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH Yvonne Smith, Leitung Marketing & Unternehmenskommunikation Tel. 0431/2484-290, E-Mail: ysmith@kiwi-kiel.de

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Abbildung: Foto der NZV SH-Lenkungsrunde am 19.06.2026 in Neumünster