Energieregion Heide erhält virtuellen Besuch aus Chile

Im Rahmen der Study-Tour Wasserstoff, die im Rahmen eines Projektes der Deutsch-Chilenischen Energiepartnerschaft des BMWi (EnergyPartnership Chile-Alemania) stattfand, stellten wir die Wasserstoffprojekte in der Energieregion Heide vor.

Die Region Heide hat sich in den vergangenen Jahren mit ihren verschiedenen Energie-Projekten landes- und deutschlandweit einen Namen gemacht. Seit einiger Zeit erhält die Entwicklungsagentur zunehmend auch internationale Anfragen - kein Wunder, zählen Klimaschutz und insbesondere die nachhaltige Transformation des industriellen Sektors doch zu den drängendste Fragen, mit denen sich Staaten und Region weltweit beschäftigen.

Im Rahmen der Deutsch-Chilenischen Energiepartnerschaft erhielt die Entwicklungsagentur Region Heide nun Besuch aus dem Südamerikanischen Land. Über 30 Teilnehmer von 28 Unternehmen aus Chile nahmen an dem virtuellen Meeting am 1. Oktober teil. Darunter Vertreter aus den Bereichen Bergbau, Logistik, Mobilität, Energieversorgung und von öffentlichen Institutionen. 

Die Veranstaltung fand in zwei Blöcken statt:

Im ersten Block lag der Schwerpunkt auf den öffentlichen Einrichtungen, die in der Region Heide an der Energiewende arbeiten. Zunächst präsentierte sich die Entwicklungsagentur Region Heide mit ihren Projekten. Von besonderem Interesse waren hierbei die technische Projektinitiative ENTREE100 sowie die draus hervorgegangenen Projekte. Hierzu zählt unter anderem WESTKÜSTE100, das vor kurzem als erstes Reallabor der Energiewende im Bereich Sektorenkopplung und Wasserstofftechnologien vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die offizielle Förderzusage in Höhe von 30 Mio. Euro erhielt.

Anschließend berichtete die FH Westküste mit ihrem Institut für die Transformation des Energiesystems (ITE), wie die wissenschaftliche Vernetzung zu den Projekten abläuft. 

Im zweiten Block wurde die industrielle Seite beleuchtet. Angefangen mit der Hypion GmbH und dem Einsatz von Wasserstoff in der Logistik, gefolgt von der BSE Engineering Leipzig GmbH mit der Methanolsynthese unter Verwendung von Wasserstoff und nicht vermeidbarem CO2 aus einem Zementwerk. Den Abschluss bildete die SK-Group (Schmidt, Kranz & Co. GmbH) mit Einblicken zu ihrem Elektrolysesystem (FEST GmbH), Wasserstofftankstellen (Maximator GmbH) und Aus- und Weiterbildung an den zuvor genannten Systemen (Advanced Training Technologies GmbH).

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