Mit dem offiziellen Start des HeideHub in Wöhrden nimmt eines der zentralen Zukunftsprojekte für Dithmarschen und insbesondere für die Region Heide konkrete Formen an. Wir waren als Teilnehmer bei der Veranstaltung vor Ort und konnten erleben, welche große Bedeutung dieses Vorhaben für die wirtschaftliche Entwicklung und die Energieversorgung vor Ort hat. Auch wenn der Boden gefroren war und der Spatenstich symbolisch blieb, war die Botschaft eindeutig: Dithmarschen gestaltet die Energiewende aktiv mit.
Ministerpräsident Daniel Günther eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit Energiewendeminister Tobias Goldschmidt sowie den Bürgermeistern Andreas Böge aus Wöhrden und Reimer Witt aus Lieth. Der Standort nahe Heide unterstreicht, dass sich die Region zunehmend als leistungsfähiger Energie und Wirtschaftsstandort positioniert.
Der HeideHub entsteht auf einer Fläche von rund 80 Fußballfeldern und wird künftig große Mengen Strom aus Offshore Windparks und regionalen erneuerbaren Energieanlagen bündeln. Für die Region Heide ist dies ein entscheidender Schritt, um eine stabile, leistungsfähige und zukunftssichere Energieinfrastruktur aufzubauen. Gerade für energieintensive Unternehmen, Handwerksbetriebe und neue Ansiedlungen ist eine verlässliche Stromversorgung ein zentraler Standortfaktor.
In den Gesprächen vor Ort wurde deutlich, dass der HeideHub nicht nur ein technisches Großprojekt ist, sondern ein konkreter Mehrwert für die Region. Durch die bessere Steuerung und Nutzung des in Dithmarschen erzeugten Stroms können Netzengpässe reduziert und erneuerbare Energien effizienter genutzt werden. Davon profitieren Unternehmen ebenso wie private Haushalte, da weniger Strom verloren geht und langfristig stabile Energiepreise unterstützt werden.
Energiewendeminister Tobias Goldschmidt betonte, dass der Ausbau der Netzinfrastruktur eine wichtige Voraussetzung für weiteres wirtschaftliches Wachstum in der Region ist. Der HeideHub schafft Planungssicherheit für bestehende Betriebe und eröffnet neue Perspektiven für Investitionen, Innovationen und Arbeitsplätze in und um Heide.
Auch Ministerpräsident Daniel Günther hob hervor, dass Dithmarschen mit dem HeideHub Verantwortung für die Energiewende übernimmt und gleichzeitig seine wirtschaftliche Stärke ausbaut. Klimaschutz und regionale Wertschöpfung gehen hier Hand in Hand. Die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2030 gibt Unternehmen und Kommunen einen verlässlichen Zeithorizont für ihre eigene Entwicklung.
Für die Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung in der Region Heide ist der HeideHub ein zentrales Zukunftsprojekt. Er stärkt den Standort nachhaltig, erhöht die Attraktivität für Unternehmen und trägt dazu bei, dass Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit in Dithmarschen bleiben. Der symbolische Spatenstich in Wöhrden markiert damit einen wichtigen Meilenstein für eine starke wirtschaftliche Zukunft der Region.
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